Heuckenlock
Das "Naturschutzgebiet Heuckenlock" ist einzigartig. Auf dem 94 ha großem Gebiet am Nordufer der Süderelbe gelegen kommen über 400 verschiedene Pflanzenarten vor. Das Heuckenlock ist durch die Gezeiten beeinflusst. Hier finden sich Süßwasserwatten, Priele, Röhrichtbestände und Auewald. In den Bereichen, die regelmäßig überflutet werden, wachsen Röhrichte. Diese werden hier von besonders wuchskräftigen Schilfsorten, die bis zu 5 Meter hoch wachsen, dominiert. Auf den weniger oft überfluteten Flächen findet man die ausgesprochen seltene Schachbrettblume.

Im Bereich der Hartholzaue, dem sogenannten "Urwald Heuckenlock" wächst eine ca. 400 Jahre alte Flatterulme mit einem Stammdurchmesser von etwa 4 Metern.

1977 wurde Heuckenlock als NSG festgelegt und ist weiterhin seit 1998 als Natura 2000-Gebiet nach der Europäischen FFH-Richtlinie ausgewiesen. 

Namensgeber für das Naturschutzgebiet ist ein großer Priel. Der Name Heuckenlock kommt dabei ursprünglich aus dem Plattdeutschen, wobei Lock ein alter Name für eine mit Wasser gefüllte Senke und Heucken der Name einer Familie auf der ehemaligen Elbinsel Moorwerder ist. Es handelt sich also um das Gebiet der Familie Heucken an eben diesem Heuckenlockpriel.

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