Haseldorfer Binnenelbe
Das "NSG Haseldorfer Binnenelbe mit Elbvorland" ist Teil der Pinneberger Elbmarsch und liegt mit einer Fläche von 2160 ha am Ufer der Elbe zwischen Wedel und dem Pinnau-Sperrwerk und ist damit das größte NSG Schleswig-Holsteins. In diesem Bereich der Tideelbe bilden sich durch den Gezeiteneinfluss Süßwasserwatten, Priele, Inseln und feuchte Uferbereiche aus, welche es zu erhalten bzw. nach der Ausweisung als Schutzgebiet mit Verordnung vom 12.04.1984 zu fördern gilt. Weiterhin ist das Gebiet in das Natura 2000 Netz aufgenommen.

Teil des Schutzgebietes ist im Zuge der Verlegung der Landesschutzdeichlinie dem Tideeinfluss entzogen worden, so dass der Wasserstand in den Binnendeichsflächen durch Stauregulierende Maßnahmen erhöht werden musste, um die spezialisierte Artenvielfalt zu erhalten. Von den früher genutzten Flächen wird heute noch ein Teil als Grünland bewirtschaftet, um Wiesenvögeln und Wintergästen einen Brut- und Nahrungsraum zu bieten. Das NSG dient insbesondere dem Schutz und der dauerhaften Sicherung einer durch Vordeichungen ab 1977 geprägten und dadurch in Teilen veränderten, naturnahen Flussufer - Landschaft an der Elbe. Das Gebiet stellt einen Lebensraum einer zahl- und artenreichen, an Feuchtgebiete gebundenen Pflanzen- und Tierwelt dar.

Viele gefährdete Vogelarten, wie Bekassine, Uferschnepfe, Wachtelkönig, Rohrdommel, Eisvogel und Neuntöter sind hier anzufinden. Darüber hinaus brühten hier auch die Löffelente, die Graugans und der Komoran. Außerdem blüht hier die Schachbrettblume und der Pestwurz.

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