Exkursion im Heuckenlock
Besuch des Tideauenzentrum in Bunthaus

Im Rahmen des TIDE Partner Meetings fand eine Exkursion zum Tideauenzentrum in Bunthaus statt. Hier haben die Besucher die Gelegenheit sich über die einzigartigen Süßwasserwatt-Lebensräume an der Tideelbe zu informieren.

Die Ausstellung mit verschiedenen Infotafeln, Ausstellungsstücken und Modellen ist sehr anschaulich. Darüber hinaus kann man in einem Kurzfilm und in dem Elbauenbüro weitere Informationen erhalten.

Übersicht der Hamburger Naturschutzgebiete

Auf Wunsch werden für Gruppen auch ganz individuell Führungen angeboten.

Für uns auch ganz spontan in englischer Sprache! Unsere internationalen Gäste waren beeindruckt.

Wir inspizierten die einzelnen Exponate und liessen uns den Kurzfilm vorführen. Verschiedene Dias und "Fühlkästen" machen die Ausstellung für Jung & Alt zum Erlebnis.

Weiterführende Informationen
Zum Tideauenzentrum in Bunthaus
Priel im NSG Heuckenlock

Im Anschluss ging es dann auf den Naturpfaden quer durch das Naturschutzgebiet Heuckenlock.

Ein erster Abstecher führte uns an den westlich gelegenen Priel, wo wir beobachten konnten wie der Priel sich gerade füllte. Vor uns erstreckten sich bis zu 4 Meter hohe Röhrichtbestände und einzelne Inseln.

Brücke über den Priel

Der Rundweg durchs Heuckenlock führt über eine neue Stahlbrücke. Zu beiden Seiten hin kann man den Blick schweifen lassen. Man kann verweilen und zusehen, wie das Wasser langsam in das Gebiet einströmt und wie Vögel und Kleinstlebewesen sich auf Nahrungssuche begeben.

Von hier aus führt der Weg weiter auf einem schmalen Pfad durch das naturbelassene Gebiet. 

Natur pur

Hier kommen verschiedene Auwald-Vegetationszonen vor. Je nach Überflutungshäufigkeit bilden sich Weichholzauen oder Hartholzauen aus. In den feuchteren Zonen wachsen Weiden, während die Hartholzaue aus Eichen, Erlen und Ulmen besteht.

Im Heuckenlock findet man sogar eine 400 Jahre alte Flatterulme mit einem Stammumfang von etwa 4 Metern.

Umgestürzte Pappel

Der Weg führt vorbei an ausgehöhlten Baumstämmen und einer umgestüzten Pappel. Neben einer großen Anzahl verschiedenster Pflanzenarten kommen hier hochspezialisierte Tierarten vor. Hierzu zählen die Beutelmeise, die Nachtigall, die Waldohreule, der Drosselrohrsänger und der Goldammer.

Insgesamt kann man hier über 400 Tier- und Pflanzenarten bestaunen.

Sandige Ufer an der Süderelbe

Zum Schluss verläuft der Weg unmittelbar an der Süderelbe entlang. Die Uferabschnitte sind sandig und man hat von hier aus einen Blick auf das gegenüberliegende Naturschutzgebiet Schweenssand und den kleinen Hafen dort.

Alles in allem ein lohnenswerter Ausflug!

 

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