Carl Zeiss Vogelstation
„Hermann-Kroll-Haus“ - Carl Zeiss Vogelstation.

Inmitten der Kleientnahmestelle Fährmannssand befindet sich die Carl Zeiss Vogelstation, die seit 1984 vom NABU Hamburg betreut wird. Die Station wurde 2005/2006 vollständig umgebaut und modernisiert.

 

 

Beobachtungsraum der Carl Zeiss Vogelstation.

Der Beobachtungsraum ist von drei Seiten von Wasser umgeben und bietet den Besuchern ausgezeichnete Möglichkeiten zur Beobachtung der heimischen Vogelwelt. Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter betreuen die Besucher vor Ort, verleihen Ferngläser, helfen bei der Bestimmung der Vögel informieren über deren Lebensweise und bieten Führungen an.

 

Schautafel auf dem Gelände der Station.

In der Station und im Außenbereich des Geländes informieren verschiedene Schautafeln über die Vogelwelt und die Lebensräume der Wedeler und Haseldorfer Marsch.

 

 

 

Ehrenamtliche Helfer bewirtschaften das Außengelände der Station.

Rund um die Vogelstation, im Gebiet der Wedeler und Haseldorfer Marsch befindet sich ein weiträumiges Schutzgebiet. Hier finden im Laufe des Jahres bis zu 120 Vogelarten geeignete Rückzugsräume und störungsarme Brutplätze. Dazu zählen sowohl Wiesenvögel als auch Brut- und Gastvögel. Diese nutzen Watt und Wiesen, Gräben, Gewässer und Gebüsche. Derzeit gibt es ca. 80 Brutvogelarten.

 

Inseln im Gewässer der Vogelstation bieten zahlreichen Vogelarten Schutz und Nahrung.

Ein im Bereich der Vogelstation gelegenes ca. 10 ha umfassendes Gewässer wurde umgestaltet und bietet nun zahlreichen Wasservögeln bestmögliche Bedingungen. In den Flachwasserzonen mit ihrem reichhaltigen Nahrungsangebot fühlen sich besonders Watvögel wie Bekassine und Austernfischer wohl, während im tieferen Wasser Reiher und Enten jagen. Grünflächen und 15 Inseln werden vor allem als Brut- und Rastplatz sowie als Nahrungsgrund genutzt. Drei verschiedene Beobachtungsstände am Ufer des Gewässers bieten beste Einblicke auf seltene Vögel, ohne diese zu stören.

 

Zugvögel rasten auf den Feuchtwiesen des Schutzgebietes.

Die im Schutzgebiet gelegene Marsch besitzt internationale Bedeutung als Durchzugs-, Rast- und Überwinterungsgebiet.

 

 

 

 

Vögel im Fährmannsander Watt.

In unmittelbarer Nachbarschaft zur Vogelstation befindet sich das Fährmannsander Watt das mit einer Länge von etwa fünf Kilometern und einer Breite von bis zu 800 Metern eines der größten Süßwasserwatten Europas ist und somit Lebensraum für eine hochspezialisierte Tier- und Pflanzenwelt bietet.

 

 

Schaf.

Neben der Möglichkeit zahlreiche, zum Teil seltene Vögel zu beobachten, bietet die Station überdies viele weitere Eindrücke von Natur und Umwelt. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass man hier unvergessliche Naturerlebnisse mit nach Hause nehmen kann.

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