An der Tideelbe sind mehr als 90% der Wasser- und Vordeichsflächen als europäische Schutzgebiete (FFH- und Vogelschutz-Gebiete) gemeldet, so dass die Abstimmung der wirtschaftlichen Interessen mit den Anforderungen der Naturschutzrichtlinien von großer Bedeutung ist. Jedoch lassen sich viele Ziele der Schifffahrt und des Naturschutzes gemeinsam durch ein intaktes Tidegeschehen erreichen. Die zunehmende Verlandung von naturschutzfachlichen wertvollen Flachwasser- und Wattbereichen geht einher mit einem stark gestiegenen Baggeraufwand zur Unterhaltung der Wassertiefen in der Bundeswasserstraße. Dieser Entwicklung soll mit Hilfe eines nachhaltigen Sedimentmanagementkonzepts für die Tideelbe entgegengewirkt werden. Dieses wird neben anderen Belangen auch ein wesentlicher Bestandteil eines sog. integrierten Bewirtschaftungsplans für das Elbeästuar werden, welcher aktuell erstellt wird.
Die ausführlichen Ergebnisse der Lenkungsgruppe sind den nachfolgenden Downloads aus dem Ministerbericht zu entnehmen. Dieser untergliedert sich in den eigentlichen Ministerbericht mit sechs Anlagen und einer Materialiensammlung.
