Als Lebensader der Region
übernimmt die Tideelbe eine
Vielzahl von Funktionen.
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Baden und mehr

Längs der Elbe laden im Sommer malerische Strände zum Baden und Entspannen ein. Man kann tatsächlich in der Elbe baden - auf der Schleswig-Holsteinischen Seite von Wedel über Kollmar mit seinem großen Piratenspielplatz bis Friedrichskoog und am südlichen Elbufer von Bassenfleth bis Otterndorf, wo die Luft schon langsam nach Salz schmeckt und die Nordsee nicht mehr weit ist. Buddeln am Strand, Volleyballspielen, Drachen steigen lassen, Muscheln und Strandgut sammeln: der Elbstrand ist ein großer Abenteuerspielplatz für Alt und Jung. Allerdings sollten Kinder beim Baden an der Elbe beaufsichtigt werden, da vorbeifahrende Schiffe oft starke Schwell- und Sogströmungen verursachen können. Bei schlechtem Wetter und im Winter gibt es zahlreiche interessante Alternativen. An der Unterelbe gibt es unzählige Sport-, Freizeit- und Erlebnisbäder, wie zum Beispiel die Sole Therme Otterndorf, das Solemio Stade oder die Badebucht in Wedel. Kurtaxe wird an den Stränden der Elbe, mit Ausnahme von Otterndorf und Cuxhaven, nicht erhoben.

Auch wer dem Wassersport frönt, ist an der Unterelbe richtig: Kanuten und Kajakfahrer paddeln sich durch den Oberlauf von Oste, Schwinge, Krückau, Pinnau, Rhin und Stör. Der Kreidesee in Hemmoor ist als Tauchparadies überregional bekannt. Wo sonst in Deutschland können Freizeittaucher neben Fischen und Algen auch Autos, Straßen und Wohnwagen unter Wasser erkunden? Sport und Freizeitangler finden an der Elbe und ihren Nebenflüssen immer ein ruhiges Plätzchen und oft auch beachtliche Fänge.

Kitesurf- und Strandsegelmöglichkeiten bietet Cuxhaven und wer gerne auf Wasserskiern oder dem Wakeboard steht, findet in Neuhaus an der Oste oder im Hamburger Süden auf dem Neuländer Baggersee die Möglichkeit zum Wasserskifahren.

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