Die HPA hat gemeinsam mit der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord am 6. und 7. November 2006 ein Symposium zur
Integration von verkehrlicher Nutzung und Umweltzielen an der Tideelbe
veranstaltet. Nach den konstruktiven Diskussionen auf unserem Symposium im Januar dieses Jahres wollten wir den offenen Dialog mit allen, denen eine positive Entwicklung der Tideelbe am Herzen liegt, mit dieser Veranstaltung fortsetzen.
Anlass zu dem Symposium war die jetzt auch öffentliche Diskussion unseres Konzeptes für eine nachhaltige Entwicklung der Tideelbe als Lebensader der Metropolregion Hamburg, welches kürzlich von uns als HPA und WSV erarbeitet wurde. Es richtet sich an alle, die direkt oder indirekt von oder mit der Tideelbe leben.
Dieses soll unter Beteiligung aller Interessensgruppen an der Tideelbe schrittweise weiterentwickelt werden. Der eingeladene Teilnehmerkreis konzentrierte sich daher auch auf diese Region. Die internationale Ausrichtung des Symposiums zielte auf die Einbeziehung der dort vorhandenen Erfahrungen ab. Eine europaweite Zusammenarbeit zum Thema Tideflüsse wird parallel angestrebt.
Am ersten Tag unseres Symposiums wurde nicht nur über die wirtschaftliche Bedeutung der Seewasserstraße für die Metropolregion und die ökologische Entwicklung der Tideelbe informiert, sondern es wurden auch interessante Konzepte für andere Tideflüsse in Europa wie u.a. Schelde, Seine, Loire und Humber vorgestellt.
Wir freuen uns sehr, dass wir für diese Vorträge renommierte ausländische Experten gewinnen konnten. Anschließend präsentierte der WWF sowie Vertreter von Umweltverbänden ihre Zielvorstellungen zu einer nachhaltigen Entwicklung der Tideelbe. Den Teilnehmern wurde danach Gelegenheit zur Diskussion gegeben.
Am zweiten Tag standen aktuelle Entwicklungen an der Tideelbe selber eindeutig im Mittelpunkt. In diesem Zusammenhang informierten wir Sie zum Beispiel über Zusammenhänge der europäischen Wasserrahmenrichtlinie und der FFH-Richtlinie mit der Tideelbe, hydrologische Entwicklungen, die Sedimentdynamik, das Baggergutmanagement sowie über zukünftige Umlagerungsstrategien und strombauliche Lösungsansätze. Zum Abschluss der Veranstaltung wurden alle Teilnehmer herzlich zur Diskussion und zu einer Bewertung des Symposiums eingeladen.

